2009


2009

 

 

29.05. - 01.06.09 RF-Treffen in Oppenau / Schwarzwald im Waldhotel "Haus Wasserfall"


Hinfahrt, Donnerstag

Wir fuhren im Trockenen los.

Geplant war: Sauerland >>> Siegerland >>> Westerwald >>> ab Neuwied romantische Tour rechts am Rhein lang - im Sonnenschein -
                – Loreley – Drei-Burgen-Blick -
                – Kaffee und Kuchen mit Blick auf den Rhein – kurz vor Bingen mit der Fähre über den Rhein -
                – dann der untergehenden Sonne hinterher auf den Weinberg rauf - Hotel – draußen sitzen und schwatzen -
                – Kurz und Gut: Romantik pur am alten Vater Rhein!

Wir fahren also im Trockenen über die A42 >>> A45 bis hinter Hagen raus aus dem Pudding.
Einstieg ins Sauerland auf der B54. Ab da Nieselregen, trocken, kleiner Schauer, trocken, starker Schauer, trocken.
Und so geht es über Lüdenscheid und Meinerzhagen bis Drolshagen.
Ab da fahren wir über die B55 Richtung Siegerland. In Bergneustadt hört der Regen auf.
Wir finden einen netten Schnellimbiss und machen Kaffeepause. Im Trockenen.

Weiter auf der B256 Richtung Siegerland. Wieder Nieselregen, trocken, kleiner Schauer, trocken, starker Schauer, trocken.
So geht es durch das Siegerland. Unterwegs macht Geli mich darauf aufmerksam dass wir schon einmal, zusammen mit den
Kuesdenschnackern, beinahe im Siegerland abgesoffen wären. Stimmt.

Westerwald. Nieselregen, trocken, kleiner Schauer, trocken, starker Schauer, trocken.
Es hört auf zu regnen und am Straßenrand stehen verhasste Schilder. Fahrverbot für Motorräder an Samstagen, Sonn- und Feiertagen
in zwei Kilometern. Da scheint eine interessante Strecke zu kommen. Und - wir haben Donnerstag! Also - Feuer frei!
Leider biegt kurz vor dem Fahrverbot ein LKW auf unsere Spur ein! So ein verfluchter ...
Da ist nicht dran vorbei zu kommen. Nicht auf dieser Strecke. Allein und auf Krawall gebürstet, na ja, aber nicht mit Geli hinten drauf.
Danach wieder Nieselregen, trocken, kleiner Schauer, trocken, starker Schauer, trocken.
  

Irgendwann, im Trockenen, finden wir wieder einen netten Schnellimbiss.      Gehostet von directupload.net          Gehostet von directupload.net

Erst auf dem zweiten Blick erkenne ich dass unser Mopped vor einem Motorradgeschäft parkt.
Klein und alt, im Schaufenster hängt groß und unübersehbar noch ein Kreidler-Schriftzug aus alten Zeiten.  
Gut zu wissen. Bekommt doch Mathias hier Ersatzteile für seine Policia-Guzzi wenn er mal in der Nähe sein sollte.
Wir sitzen draußen, im Trockenen, teilen uns eine Portion Pommes und trinken Kaffee.
Ein Schwätzer vom Nebentisch erzählt Geli von seinen Heldentaten aus vergangenen Tagen.
Geli schweigt dazu. Schließlich sitzt doch der wahre Recke ihr gegenüber.

Es ist trocken. Wir gehen zum Motorrad und rödeln auf
Es ist trocken. Rauf auf den Bock, Motor an, Gang rein, Blick in den Spiegel
Es ist trocken. Auto - Auto - Auto - frei
Es ist trocken. Ich lass die Kupplung kommen, die Fuhre fährt an und der Himmel öffnet seine Schleusen
Es wird nass.   Starker Schauer. Danach Nieselregen, trocken, kleiner Schauer, trocken, starker Schauer, trocken

Gleich fahren wir in das Rheintal runter. Nach Neuwied. Da wird das Wetter besser. Garantiert.
Dann kommt Romantik pur. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
In Neuwied geht es auf die B42 Richtung Koblenz. Nieselregen, trocken, kleiner Schauer, trocken, starker Schauer, trocken.
Aber hinter Koblenz wird das Wetter besser. Garantiert.
Dann kommt Romantik pur. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

In Koblenz ändert sich das Wetter. Es schlägt um in starken Dauerregen.
Lahnstein, St. Goar, Loreley, Drei-Burgen-Blick, der Rhein, die Umgebung – alles grau in grau und vom Regen verschleiert.
Von Romantik pur leider keine Spur! U – CP 39 geht auf Sehrohrtiefe auf Tauchfahrt!
Das Wasser läuft mir von der Ärmelmembran in die Handschuhe. Aber jetzt bleibe ich nicht mehr stehen und baue um.
Bald sind wir in Lorch wo wir mit der Fähre übersetzen wollen.

Kurz vor Lorch ist eine Tankstelle. Wir tanken und machen eine letzte Pause. Der Regen hört auf. Wir fahren in Lorch auf die Fähre.
Auf der Fähre meint mein Navi ich solle jetzt rechts abbiegen. Wahrscheinlich will es wegen des Wetters Selbstmord begehen.
Lieber ersaufen als mit mir weiter fahren. Aber ich höre nicht darauf. Auf der anderen Rheinseite müssen wir quasi nur noch den Weinberg
hoch und sind am Hotel.

Einchecken, abrödeln, duschen, Fernseher an, Fußball. Ich lege mich quer aufs Bett, schaue Fußball und schlafe ein. Bis Geli mich weckt
weil Mathias angekommen ist. Das Restaurant vom Hotel hat Ruhetag. Es ist herrlich leer und ruhig.
Wir Drei machen uns einen gemütlichen Abend. Das Leben ist schön.

Ein letzter Blick in den Himmel. Sternenklare Nacht, morgen ist schönes Wetter! Schwarzwald, wir kommen.


Hinfahrt, Freitag

Geli weckt mich, ich schaue aus dem Fenster – die Sonne scheint!
Gemeinsames Frühstück – packen – aufrödeln. Kollege Peter „WOA-Klappstuhl“ trifft ein.
Von jetzt an fahren wir mit zwei RFs gen Oppenau. Von Mathias heißt es Abschied nehmen, er will nach Rainer „RennTier“ fahren
und mit ihm gemeinsam ein Boxer-Treffen besuchen.

Wir fahren den Weinberg runter zum Rhein. Jetzt fließt er romantisch durch die Botanik, aber jetzt kann er mich mal!
Rechts auf die B9 Richtung Bingen, in Bingen auf die B50, danach auf die B271 Richtung Alzey.
So ist es geplant, so soll es getan werden. Aber alte Karten und tatkräftiger Straßenneubau vertragen sich nicht.
Plan und Realität passen nicht übereinander und so verfahre ich mich äääääh ich nehme eine Abkürzung und lass mich vom Navi leiten.

Mit dem Instinkt des Wanderfalken und dem Navi von Medion erreichen wir schließlich die B271 und fahren gen Alzey, Monsheim,
Grünstadt und Bad Dürkheim über die Deutsche Weinstraße. Hinter Alzey bekomme ich Probleme den dritten Gang einzulegen.
Getriebeschaden auf dem Weg zum RF-Treffen? Ja nee, is klar, das kann nicht sein! Bei einer Pause komme ich dem Teufel im Detail
dann auf die Spur. Aus irgendeinem unbekannten Grund kommen sich Schalthebel und Schaltstange beim Hochschalten vom Ersten in den
Zweiten in die Quere, nach dem Einlegen des zweiten Gangs verhakt sich der Schalthebel über der Schaltstange und geht nicht freiwillig
in die Ausgangsposition zurück. Klar, dass man dann den Dritten nicht mehr einlegen kann. Fehler erkannt, Fehler gebannt; durch simples
„Fußauflegen“ nach dem Schaltvorgang. Reparieren können wir den Mist auch später auf dem Treffen.
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Von AS Deidesheim bis AS Kandel-Süd benutzen wir die A65. Danach kommen wir wieder auf die B9 und fahren Richtung Luxemburg. Jedenfalls nach meinem Tourenplaner. Komischerweise steht aber an der Grenze ein Schild „Frankreich“. Haben die Franzmänner kurzfristig
Luxemburg erobert oder spinnt mein Tourenplaner? Zu Hause an meinem PC kann ich die Staatsgrenzen nicht ändern, aber ich kann den
Tourenplaner eliminieren. Werde ich auch machen. So viel verarsche brauche ich nicht.

Hinter der Grenze wird die Straße zur Autobahn, zwei Abfahrten weiter fahren wir wieder runter und in Richtung deutscher Grenze.
Hinter der Grenze sind wir auf der B500. Wir überqueren den Rhein und folgen einem Schild „Busparkplatz“, wo wir nicht nur genügend
Parkraum für unsere RFs finden sondern auch eine Raststätte.
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Nach einer ausgiebigen Pause fahren wir auf der B500 weiter Richtung Baden-Baden, durch Baden-Baden durch bzw. unter Baden-Baden her.
Hinter Baden-Baden wird die B500 dann zur „Schwarzwaldhochstraße“. Ein hochtrabender Name der meinen Erwartungen überhaupt nicht
gerecht wird. Ich empfinde diese Straße als Hochgeschwindigkeitspiste, größtenteils auf 70 km/h abgeregelt. Für PKW-Touristen vielleicht
interessant, für Motorräder aber ungeeignet. Man kommt gut vorwärts, aber leider ohne jeden Spaß.

In Ruhestein geht es dann rechts ab in die Allerheiligenstraße und runter Richtung Lierbach. Ich glaube die heißt Allerheiligenstraße
weil man schnell bei allen Heiligen ist wenn man sich da mal verschätzt. Meine Fresse, sind das Gefälle und Kurven.
Und so sollen die meisten Straßen auf unseren Touren sein? Na dann Mahlzeit. Und tschüss, Reifenprofil. Und tschüss, Bremsbelag.
War schön mit Euch, aber einmal kommt der Zeitpunkt der Trennung.

Nach ungefähr acht Kilometer bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre bergab/lins/rechts liegt das Hotel auf der linken Straßenseite.
Über die Zufahrt am Hotel und dem Biergarten vorbei fahren wir rauf auf den Parkplatz, wo schon etliche RFs geparkt sind.
Deren Fahrer und Begleiter kommen vom Biergarten herauf und wir werden mit großem Hallo begrüßt. Anschließend geht es zurück zum
Biergarten, ich bekomme meine Festmacherbiere und wir müssen unseren Fahrtbericht abgeben.
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Nach den Festmacherbieren rödeln wir ab und checken ein. Duschen, umziehen, runter in den Biergarten, labern und Bier trinken.
Wenn man vom Biergarten auf den Parkplatz guckt stehen rechts die RFs in Reih und Glied. Eine steht auf der anderen Seite,
vor den Garagen, auf einem Montageständer. Die Seitenverkleidungen und der Tank sind runter und die Vergaserbatterie ist abgebaut.
Es ist „Mausels“ RF, sie hat einen Lichtmaschinenschaden. „Heitmann“ kniet derweil neben meiner Leela und richtet Schalthebel und
Schaltstange. Schließlich muss in den Bergen alles hundertprozentig funktionieren.    
                 
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Essen fassen in der „Bauernstube“. Dabei und danach allgemeines Geblubber. Geli unterhält sich mit „Anna mit der dicken Plauze“
(sie ist hochschwanger). Anna fühlt sich pudelwohl. Wir gehen wieder in den Biergarten, labern, schauen Moppeds an, reden Benzin
und verabschieden „Prickelpit“ und „Mausel“, die nur mal eben kurz mit dem PKW nach dem 100 Kilometer entfernten Reutlingen
fahren um eine Lichtmaschine zu holen. Die Beiden sind um 23:00 Uhr zurück, danach wird „Mausels“ RF in der Garage von unseren
Edelschraubern fahrbereit repariert.

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Draußen wird es empfindlich kühl und nach und nach verschwindet einer nach dem anderen in der „Bauernstube“.
Hier wird weiter Benzin geredet und auch die Hühner gackern laut.
                    
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Ein altes ägyptisches Sprichwort sagt: „Der Mund eines glücklichen Mannes ist mit Bier gefüllt.“,
aber irgendwann muss auch der glücklichste Mann ins Bett.

Ein letzter Blick in den Himmel. Sternenklare Nacht, morgen ist schönes Wetter! Schwarzwald, wir kommen.


Schwarzwald, Pfingstsamstag

Geli weckt mich, ich schaue aus dem Fenster – die Sonne scheint!

Heute hat Geli Geburtstag. Ich habe im Hotel Blumen für sie bestellt. Übergabe nach der Tour, wenn sie den Zimmerschlüssel holt.
Wenn schon keine Romantik am Rhein, dann eben Romantik im Hotel ... Jeder, der von ihrem Geburtstag erfährt, knutscht sie ab.
Die nutzen das verdammt schamlos aus.

Gemeinsames Frühstück, dann umziehen und für die Tour fertig machen. Anna hat Wehen, „Skunk“ fährt mit ihr zum Krankenhaus,
„Mausel“ fährt zur Tanke. Dann ruft „Mausel“ an, dass seine RF nach zwei Kilometern nicht mehr läuft. Unsere Edelschrauber packen
ihr Werkzeug zusammen und fahren zu ihm hin. Der Fehler ist schnell gefunden, bei der Nachtschicht-Reparatur wurden zu später Stunde
Schläuche vertauscht aufgesteckt. Kann passieren, so was. Ob es bei Anna auch so einfach wird?  
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Die Tour beginnt. Eine 9er kann wegen Kupplungsprobleme nicht mit. Wir fahren in der „Heitmann-Gruppe" mit.
Es geht über Straßen die sich in nichts von der „Allerheiligenstraße“ unterscheiden.
Ja gut, manche sind nicht ganz soooo. Aber im Prinzip doch.

Bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/
bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/
bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/

Erste Pause, weiter.

Bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/
bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/
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Auf dem Parkplatz an der Steige zwischen Hilpersau und Sprollenhaus machen wir die zweite Pause. Hier ist Handy-Empfang
und hier erfährt „ElGurko“ über Handy, dass er Onkel geworden ist. Anna hat einem gesunden Jungen das Leben geschenkt.
Da war natürlich großes Hallo. Unsere erste Geburt während eines Treffens. Das gibt’s nur bei den RFlern!!! 
 
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Weiter wie oben beschrieben bis zur Mittagspause in Poppeltal, dann weiter wie oben beschrieben bis zur Pause in Freudenstadt.
Nach 165 sehr krummen Kilometern klinken wir uns aus der Gruppe aus und fahren auf direktem, aber immer noch sehr krummen
Weg zum Hotel.   
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Ich genieße meine Festmacherbiere, derweil geht Geli aufs Zimmer.
Jetzt wird sie gleich kommen, mit Blumen im Arm, wird mich umarmen und mich mit leuchtenden Augen drücken.
Sie kommt aber nicht.
Auch ich gehe aufs Zimmer.
Keine Blumen zu sehen.
Duschen, umziehen, runter und den Hotelier suchen.
Wie er mich sieht zuckt er zusammen und sucht das berühmte Mauseloch. Hat der Sack doch glatt die Blumen vergessen.
Er entschuldigt sich vielmals. Großzügig schenke ich ihm das Leben und gehe in den Biergarten.

   
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Die Anderen sind mittlerweile auch alle angekommen. Bier trinken und reden. Diesmal sind es keine Benzin- sondern Kurvengespräche.
Wer hat welche wo, wie, mit wie viel, in welchem Gang, Bremspunkt, Blickführung ... Scheitelpunkt, rausbeschleunigen ...
Unsere Edelschrauber nehmen sich derweil die kupplungsgeschädigte 9er vor. Seitenverkleidung ab, Mopped nach links legen,
drei Mann halten sie fest, Kupplungsdeckel runter, Kupplung Einzelteil für Einzelteil raus, nirgends ein Schaden festzustellen,
alle Teile sind in Ordnung, Zusammenbau, dann wird der Fehler gefunden. Hydrauliköl statt Bremsflüssigkeit im System ...
... uiuiui ... das gibt Mecker.
 

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Essen fassen in der „Bauernstube“. Dabei und danach allgemeines Geblubber. Natürlich ist jetzt auch Robert, das Forumsbaby, ein Thema.
„Skunk“ erscheint, wir lassen ihn hoch leben. Er sieht glücklich aus, dabei hat er jetzt erst den leichtesten Teil der Geschichte hinter sich.
Der Wirt kommt an unseren Tisch, entschuldigt sich nochmals und schenkt Geli eine Flasche Sekt und eine Rose. Wenigstens etwas.

Wir gehen wieder in den Biergarten, labern, schauen Moppeds an und reden Benzin.

Draußen wird es empfindlich kühl und nach und nach verschwindet einer nach dem anderen in der „Bauernstube“.
Hier wird weiter Benzin geredet und auch die Hühner gackern laut.

Ein altes ägyptisches Sprichwort sagt: „Der Mund eines glücklichen Mannes ist mit Bier gefüllt.“,
aber irgendwann muss auch der glücklichste Mann ins Bett.

Ein letzter Blick in den Himmel. Sternenklare Nacht, morgen ist schönes Wetter! Schwarzwald, wir kommen wieder.


Schwarzwald, Pfingstsonntag

Geli weckt mich, ich schaue aus dem Fenster – die Sonne scheint!

Gemeinsames Frühstück, dann umziehen und für die Tour fertig machen. Heute werde ich mich den Blümchenpflückern anschließen,
gemütliches Cruisen ist angesagt. Gestern auf der Tour hat Geli meinen Oberschenkeln den Rest gegeben. Sie ballt ihre kleinen,
süßen Händchen, die so zärtlich ... das geht Euch gar nichts an ... sie stützt sich mit ihren süßen kleinen Fäusten beim Anbremsen
auf meinen Oberschenkeln ab und walkt sie so mit der Zeit kräftig durch. Gestern, am Hotel angekommen, nach dieser Achterbahnfahrt
durch den Schwarzwald, dachte ich schon ich würde heute nicht mehr laufen können. Es geht aber besser als gedacht, trotzdem ist heute
Blümchenpflücken angesagt.

Die Tour beginnt. Es geht wieder über Straßen die sich in nichts von der „Allerheiligenstraße“ unterscheiden.
Ja gut, manche sind nicht ganz soooo. Aber im Prinzip doch.

Bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/
bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/
bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/

Erste Pause, weiter.

Bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/
bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/
bergab/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/bergauf/links/rechts/Spitzkehre/Spitzkehre/

Dann kommt der Hammer schlechthin.
Die Straße Richtung Hexenlochmühle runter wo wir Mittagspause machen ist ähnlich der Rüttelpiste vom Testgelände bei Papenburg.
An meinem Mopped klappert nix, was ihr hört sind meine Knochen! Unten angekommen sortiere ich mein Skelett und die Eingeweide,
dann bekomme ich Kuchen zur Belohnung.


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Auf der anderen Seite vom Loch geht es auf der Rüttelpiste bergauf, wir fahren bis zum Panoramablick Kandel auf 1200 m Höhe.
Die Aussicht ist fantastisch. Kurze Pause und weiter.
  
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Dann passiert es.
Im Ausgang der ersten Spitzkehre lehnt einer seine RF bei ungefähr doppelter Schrittgeschwindigkeit an die Leitplanke an und fällt samt
Maschine zurück auf die Straße. In den Sturz wird eine zweite RF verwickelt. Den Fahrern ist nichts ernsthaftes passiert;
die erste RF wird unter der Leitplanke ausgegraben, beide Fahrzeuge werden notdürftig fahrbereit gemacht und wir fahren zurück zum
Panoramablick. Hier versuchen unsere Edelschrauber die RFs wieder in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen, jedoch erfolglos.
Die Moppeds und ihre Fahrer müssen per Hänger zum Hotel transportiert werden.

 
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Wir setzen unsere Fahrt Richtung Wolfach fort wo wir noch eine Pause machen. Wer will kann lecker Eis schlecken. Natürlich ist jetzt
der Crash Thema Nummer Eins bei den Gesprächen. 
  
 
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Dann geht es weiter zum Hotel. Meine Oberschenkel haben die Tour gut überstanden. Ich genieße meine Festmacherbiere, dann duschen,
umziehen und Essen fassen. Heute gibt es Gegrilltes auf der Terrasse oder im Speisesaal.

Danach ab in den Biergarten, labern, Moppeds anschauen und Benzin reden. Plötzlich ist allgemeine Unruhe. Stühle werden gerückt,
Füße scharren und trappeln, es wird geschubst und gedrängelt. „Skunk“ hat Anna und Robert aus dem Krankenhaus abgeholt und sie
kommen uns besuchen. Jeder will Robert einmal ins Gesicht schauen. So ein süßer kleiner Fratz. Hast Du prima gemacht, „Skunk“!

Weiter labern, Moppeds anschauen und Benzin reden bis es draußen empfindlich kühl wird und einer nach dem anderen in der „Bauernstube“
verschwindet. Hier wird weiter Benzin geredet und auch die Hühner gackern laut. Etwas später ist Preisverleihung für die weiteste Anfahrt. „WOA-Klappstuhl“ gewinnt knapp vor „RuffiBerlin“. Da „Klappstuhl“ aber unterwegs übernachtet hatte, „Ruffi“ dagegen die komplette Strecke
in einem Rutsch gefahren ist, gibt er den Preis an „Ruffi“ weiter. Chapeau, „Klappstuhl“! 

  
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Es ist unser letzter gemeinsamer Abend, also wird noch mehr Benzin geredet und die Hühner gackern noch lauter.

Ein altes ägyptisches Sprichwort sagt: „Der Mund eines glücklichen Mannes ist mit Bier gefüllt.“,
aber irgendwann muss auch der glücklichste Mann ins Bett.

Ein letzter Blick in den Himmel. Sternenklare Nacht, morgen ist schönes Wetter! Schwarzwald, morgen verschwinden wir wieder.


Rückfahrt, Pfingstmontag

Geli weckt mich, ich schaue aus dem Fenster – die Sonne scheint!

Gemeinsames Frühstück, dann umziehen, Sachen packen, auschecken und aufrödeln. Heute ist Heimfahrt angesagt.
Geli hat sich entschlossen die Rückfahrt über die Autobahn bei mir als Sozia zu wagen. „Prickelpit“ nimmt unser Gepäck mit,
so brauchen wir nur mit Tankrucksack als Reisegepäck fahren. „Klappstuhl“ will uns bis irgendwo vor Frankfurt begleiten.

Allgemeines Verabschieden. Das Navi führt uns auf die A5.

Irgendwann holt „RuffiBerlin“ uns ein, fährt eine kurze Zeit mit uns mit, zieht dann wieder auf und verschwindet am Horizont.
Der hat es ein ganzes Stück weiter als wir.

Vor uns taucht ein Hänger mit zwei Motorrädern auf. Ein rotes und ein grünes. Es sind „ElGurko“ und „Tom_Cody“.
Wir winken uns gegenseitig zu, dann verschwindet das Gespann aus meinen Rückspiegeln.

Vor Frankfurt trennen sich „Klappstuhls“ und unser Weg. Wir müssen auf die A45 Richtung Dortmund.
Kurz vor Haiger-Burbach kommt was kommen muss. Ein richtig fetter Schauer prasselt auf uns herab.
Nach zehn Minuten sind wir durch und der Kaltluftföhn bläst uns wieder trocken.

Auf einer Tankstelle im Sauerland bandelt Geli mit einem Fighter an.
Der Kerl ist aber keine Gefahr für mich - er fährt einen Einsitzer.

Um 16:00 Uhr trudeln wir bei uns auf’m Hoff ein.
Die Nachbarn sitzen vor den Garagen. Ich bekomme meine Festmacherbiere, abrödeln, duschen, umziehen, wieder runter.
Schließlich haben wir viel zu erzählen. Später wird der Grill angeschmissen und wir sitzen noch bis 23:00 Uhr draußen.
Ich bin so aufgedreht dass ich erst um 03:00 Uhr ins Bett gehe.

Vor meinen geistigen Augen laufen noch einmal die Ereignisse der vergangenen Tage ab. Mit einem Lächeln auf den Lippen schlafe ich ein.
Am nächsten Morgen schrecke ich um 08:00 Uhr auf. Ich hatte geträumt, ich hätte den Start zur Tour verschlafen.
Darüber bin ich so aufgeregt dass an weiteren Schlaf nicht zu denken ist.

Schmerzlich wird mir bewusst dass Pfingsten vorüber ist.








 

20.06.09 NRW-Stammtisch beim "guellefahrer" in Oberhausen

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25.10.09 NRW Saisonabschlusstour


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    Treffpunkt auf'm Hoff         Motorradtreff Hohensyburg - Deutschlands ältester Motorradtreff

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                      Motorradtreff Nordkirchen am südöstlichen Rand des Münsterlandes

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                      Biker's Farm in Buldern in der Nähe von Dülmen / Münsterland











05.12.09 Nikolaustreffen beim "guellefahrer" in Oberhausen

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Die Stimmung war enorm - aber nicht für jeden                 Diese zwei Herren wollten nicht erkannt werden                               Kaffeeklatsch

     

 

 

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